Cica steht inzwischen auf Cleansern, Cremes, Seren, Masken und Pflastern. Wer empfindliche oder gereizte Haut hat, stolpert fast zwangsläufig darüber. Die kurze Antwort für den Alltag: Cica ist der Kosmetik-Kurzname für einen Auszug aus der Pflanze Centella asiatica, sie gilt als sehr gut verträglich, und sie ist ein sinnvoller Kandidat, wenn deine Haut auf vieles gereizt reagiert. Was sie nicht ist: ein Ersatz für eine Behandlung. Und was auf der Packung steht, sagt noch nichts darüber, wie viel davon tatsächlich drin ist.
Kurz gesagt: Cica ist ein Auszug aus dem Asiatischen Wassernabelkraut (Centella asiatica), in Asien seit Jahrhunderten bei kleinen Wunden im Gebrauch. Für die Haut gut belegt ist vor allem eins: Sie wird sehr gut vertragen. Bei Narben und empfindlicher Haut gibt es echte, aber kleine Studien — bei Neurodermitis liegt bisher kaum belastbares Material vor. Praktisch heißt das: einen Versuch wert, wenn deine Haut schnell reizt; kein Ersatz für eine ärztliche Behandlung. Wer auf Doldenblütler wie Sellerie oder Möhre allergisch reagiert, lässt lieber die Finger davon.
Inhalt
- Inhalt
- Was ist Cica eigentlich?
- Warum sie gerade überall ist
- Die vier Stoffe, um die es geht
- Was auf dem Etikett steht — und was du damit anfängst
- Was am Menschen untersucht ist
- Warum die Datenlage so aussieht
- Arzneimittel und Creme sind zwei verschiedene Dinge
- Verträglichkeit: wer aufpassen sollte
- So machst du's richtig: 4 Regeln
- Wann zum Arzt?
- FAQ
- Weiterführende Artikel
- Quellen
- Medizinischer Disclaimer
Was ist Cica eigentlich?
Cica ist keine eigene Substanz, sondern eine Abkürzung. Gemeint ist Centella asiatica — auf Deutsch Asiatisches Wassernabelkraut, im Handel auch Gotu Kola oder Tigergras. Eine kriechende Sumpfpflanze mit runden, nierenförmigen Blättern, heimisch in Indien, Sri Lanka, China, Indonesien und Madagaskar. Botanisch gehört sie zu den Doldenblütlern, also in dieselbe Familie wie Möhre, Sellerie und Petersilie. Das klingt nach einer Randnotiz, ist aber der wichtigste Satz dieses Artikels für Allergiker — dazu unten mehr.
Der Beiname „Tigergras" stammt aus einer Geschichte: Tiger sollen sich in den Blättern gewälzt haben, um ihre Wunden zu heilen. Ob das jemals jemand beobachtet hat, lässt sich nicht mehr klären. Die Geschichte hat sich trotzdem gehalten, und sie erzählt zumindest, wofür die Pflanze traditionell stand.
In der ayurvedischen Medizin heißt sie Mandukaparni und zählt zu den alten, viel genutzten Pflanzen. In der traditionellen chinesischen Medizin ist sie ebenfalls seit Langem im Gebrauch. Der rote Faden über alle Traditionen hinweg: kleine Wunden, gereizte Haut, Regeneration.
Warum sie gerade überall ist
Der Weg in unsere Badezimmer führte über Korea. In der koreanischen Kosmetik ist Centella seit Jahren ein Standard-Inhaltsstoff, und mit der K-Beauty-Welle kam sie nach Europa. Verstärkt hat das ein Stimmungswechsel, den man auf TikTok und Instagram gut beobachten kann: weg von aggressiven Säure- und Retinol-Routinen, hin zu milder Reinigung und Barrierepflege. Unter Schlagworten wie „Cica-Cleanse" (Reinigung mit besonders milden Produkten) oder „Skin Longevity" (Haut langfristig widerstandsfähig halten statt schnell korrigieren) laufen gerade Videos, in denen Leute ihre Routine bewusst zusammenstreichen.
Das ist eine erfreuliche Entwicklung. Ein großer Teil der gereizten Haut, die in Hautarztpraxen landet, ist überpflegte Haut. Nur: Der Trend erklärt, warum Cica gerade überall steht — nicht, was der Auszug auf der Haut tatsächlich leistet. Dafür lohnt ein Blick auf die Inhaltsstoffe und die Studien.

Die vier Stoffe, um die es geht
Ein Pflanzenauszug ist nie ein einzelnes Molekül. Im Wassernabelkraut stecken Hunderte Verbindungen, und vier davon stehen im Mittelpunkt der Forschung: Asiaticosid, Madecassosid, Asiatsäure und Madecassinsäure. Es sind seifenartige Pflanzenstoffe, wie viele Pflanzen sie zum eigenen Schutz bilden (Fachleute sagen Triterpensaponine).
Was sie im Labor tun, ist gut untersucht: Sie kurbeln die Kollagenbildung an (Kollagen ist das Stützgerüst der Haut), sie dämpfen Entzündungsreaktionen und sie fangen aggressive Sauerstoffverbindungen ab, die Zellen schädigen können. Manche Hersteller nennen das Extraktgemisch nach diesen Stoffen „TECA" oder „Madecassoside".
Wichtig für die Einordnung: Das sind Ergebnisse aus Zellkulturen und Tierversuchen. Eine Zellkultur ist nicht deine Wange. Sie zeigt, dass ein Mechanismus grundsätzlich existiert — mehr nicht.
Was auf dem Etikett steht — und was du damit anfängst
Die Inhaltsstoffliste steht auf jeder Packung und heißt INCI. Bei Centella tauchen mehrere Varianten auf, und sie sind nicht dasselbe.
| Das steht auf der Packung | Was es bedeutet | Was du damit machst |
|---|---|---|
| Centella Asiatica Extract / Leaf Extract | Auszug aus dem Kraut bzw. den Blättern — die häufigste Form | Position in der Liste ansehen: weit vorne heißt viel, hinter dem Duftstoff heißt wenig |
| Centella Asiatica Leaf Water | Blattwasser, deutlich schwächer konzentriert | Nicht als Hauptargument fürs Produkt gelten lassen |
| Asiaticoside, Madecassoside, Asiatic Acid | Einzelne isolierte Pflanzenstoffe statt Gesamtauszug | Kommt meist zusätzlich zum Extrakt; ein gutes Zeichen für ein durchdachtes Produkt |
| „Cica" im Produktnamen | Marketingbegriff, nicht geschützt und nicht geregelt | Ignorieren und die INCI-Liste lesen — dort steht die Wahrheit |
Der letzte Punkt ist der praktisch wichtigste. „Cica" auf der Vorderseite verpflichtet zu gar nichts. Eine Creme mit einer Spur Extrakt darf genauso heißen wie eine mit reichlich davon. Wie du die Liste liest, steht ausführlich in unserem INCI-Artikel.
Was am Menschen untersucht ist
| Stand der Daten | Wozu | Was das für dich heißt |
|---|---|---|
| Gut belegt | Verträglichkeit bei äußerlicher Anwendung | Du kannst es ausprobieren, ohne viel zu riskieren — außer bei Doldenblütler-Allergie |
| Erste Hinweise | Narbenbild nach Operationen; Beschwerden bei empfindlicher Haut; Feuchtigkeit und Barrierewerte | Einen Versuch wert, aber mit realistischer Erwartung und über Wochen, nicht Tage |
| Wenig erforscht | Neurodermitis, Rosazea, Akne | Nicht als Behandlung einplanen — dafür ist die ärztliche Seite zuständig |
Und jetzt die Zahlen dahinter.
Narben nach Hauttransplantation. In einer randomisierten Doppelblind-Studie aus Thailand bekamen Patienten nach einer Hauttransplantation entweder eine Centella-Creme oder eine Vergleichscreme. Von ursprünglich 30 Teilnehmern kamen 23 bis zum Ende durch. Nach zwölf Wochen war das Narbenbild in der Centella-Gruppe bei der Pigmentierung besser bewertet, auch der Gesamtwert der verwendeten Narbenskala verbesserte sich zwischen Woche 4 und Woche 12 — das ist eine Punkteskala, mit der Ärzte Farbe, Höhe, Durchblutung und Beweglichkeit einer Narbe bewerten. Bei einem Teilaspekt — der Narbenhöhe — schnitt die Centella-Gruppe nach vier Wochen sogar schlechter ab. Eine kleine Studie mit gemischtem Ergebnis also, kein Durchbruch.
Empfindliche Haut. 2025 erschien eine Untersuchung mit 88 Frauen, die vier Wochen lang eine Gesichtscreme mit Centella-Extrakt, Ceramiden und Panthenol benutzten. Der Beschwerde-Score sank nach zwei Wochen um 66 Prozent, nach vier Wochen um 76 Prozent; Rötung, Spannungsgefühl, Jucken und Brennen gingen zurück, der Feuchtigkeitsgehalt stieg. Klingt stark. Die Einschränkung ist allerdings gewichtig: Es gab keine Vergleichsgruppe. Jeder verglich sich nur mit sich selbst. Bei gereizter Haut bessert sich vieles schon dadurch, dass man aufhört, sie zu strapazieren — und die Creme enthielt zwei weitere gut untersuchte Pflegestoffe. Was davon Centella war, lässt sich aus dieser Studie nicht herauslesen.
Neurodermitis bei Kindern. Eine thailändische Doppelblind-Studie gab 40 Kindern zwischen 1 und 17 Jahren 28 Tage lang entweder eine Centella-Creme oder ein Placebo. In der Centella-Gruppe besserten sich die Beschwerden deutlich, die Kinder schliefen besser. Nur: Zwischen den beiden Gruppen gab es keinen bedeutsamen Unterschied. Die Placebo-Creme wirkte also ähnlich gut. Das ist bei trockener Haut nicht überraschend — die Grundlage einer Creme pflegt bereits. Es zeigt aber, wie vorsichtig man mit dem Satz „hilft bei Neurodermitis" sein sollte.
Aus dem Labor. 2025 erschien eine Arbeit, in der Madecassosid Hautzellen nach UVB-Bestrahlung schützte und den Wundverschluss beschleunigte. Aussagekräftig für den Mechanismus, aber es waren Zellen in der Schale — keine Menschen.

Warum die Datenlage so aussieht
Es liegt nahe, aus dünnen Studien den Schluss zu ziehen, ein Stoff tauge nichts. Der Schluss wäre falsch.
Eine große, mehrjährige Studie kostet Millionen. Die zahlt jemand, der sie hinterher über ein Patent wieder hereinholen kann. Eine Pflanze, die seit Jahrhunderten in Sümpfen wächst und die jeder verwenden darf, lässt sich nicht patentieren — und finanziert deshalb keine großen Studien. Was fehlt, ist also oft nicht die Wirkung, sondern der Geldgeber.
Gleichzeitig gilt: Jahrhundertelange Anwendung ist ein ernstzunehmendes Argument, aber kein Beweis. Traditionen haben schon Richtiges und Falsches über Generationen weitergegeben. Beides nebeneinander stehen zu lassen — die lange Erfahrung und die dünne Studienlage — ist unbequemer als eine klare Ansage, aber es ist der ehrlichere Stand.
Arzneimittel und Creme sind zwei verschiedene Dinge
Im Netz wird beides durcheinandergeworfen — das Arzneimittel aus dem Kraut und die Creme mit dem Auszug. Der Unterschied entscheidet, welche Warnhinweise überhaupt für dich gelten.
Für das Wassernabelkraut als Arzneimittel gibt es eine europäische Monographie, also eine amtliche Bewertung dessen, was das Kraut darf und wie es angewendet wird. Der zuständige Ausschuss der Europäischen Arzneimittel-Agentur hat sie am 30. März 2022 verabschiedet. Eingestuft ist es dort als „traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Unterstützung der Heilung kleiner Wunden" — die Einstufung „traditionell" heißt: zugelassen auf Basis der langen Anwendungserfahrung, nicht auf Basis großer Studien.
| Arzneimittel nach EU-Monographie | Kosmetik mit Centella-Extrakt | |
|---|---|---|
| Was es ist | Zerkleinertes oder pulverisiertes Kraut, als Umschlag oder Puder | Creme, Serum, Reinigung mit einem Auszug darin |
| Wofür | Unterstützung bei der Heilung kleiner Wunden | Pflege der Hautoberfläche, Feuchtigkeit |
| Dauer | Höchstens eine Woche am Stück | Als tägliche Pflege gedacht |
| Kinder unter 18 | Nicht empfohlen, weil Daten fehlen | Andere Regeln — es gilt die Kosmetikverordnung |
| Was du tust | Hält die Wunde sich länger als eine Woche, ab zum Arzt | Wie jede Pflege: erst kleinflächig testen |
Die Warnhinweise der Monographie beziehen sich auf das Arzneimittel. Von deiner Cica-Creme auf die Wundauflage zu schließen — oder umgekehrt — führt in die Irre.
Verträglichkeit: wer aufpassen sollte
Der Punkt, an dem der Doldenblütler von oben wichtig wird.
Die europäische Monographie nennt als Gegenanzeige ausdrücklich eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff und gegen andere Pflanzen aus der Familie der Doldenblütler. Dazu gehören Sellerie, Möhre, Petersilie, Fenchel, Anis und Beifuß-verwandte Kreuzreaktionen. Wer auf diese Gruppe reagiert, sollte Centella meiden — auch in der Kosmetik.
Für alle anderen sieht es freundlich aus. Die Expertenrunde der Cosmetic Ingredient Review kam 2023 zu dem Ergebnis, dass Centella-Extrakte in den derzeit üblichen Konzentrationen sicher verwendbar sind, sofern die Rezeptur so gebaut ist, dass sie keine Allergien auslöst. Die Monographie führt keine bekannten Nebenwirkungen auf. Einzelne Fallberichte über Kontaktallergien gibt es trotzdem — bei einem Pflanzenauszug ist das der Normalfall, nicht die Ausnahme.
Für Schwangerschaft und Stillzeit gilt bei den Arzneiformen: nicht empfohlen, weil Daten fehlen. Das ist kein Alarmsignal, sondern der übliche Umgang mit fehlenden Untersuchungen. Wer unsicher ist, fragt in der Apotheke nach.
So machst du's richtig: 4 Regeln
- Testen, bevor du es ins Gesicht schmierst. Drei Tage lang eine kleine Menge in die Ellenbeuge oder an den Handrücken, einmal täglich. Passiert nichts, kannst du weitermachen. Das gilt für jedes neue Produkt, bei einem Pflanzenauszug besonders.
- Nur eine Sache auf einmal neu einführen. Wer Cleanser, Serum und Creme gleichzeitig wechselt, weiß bei einer Reaktion nicht, woran es lag. Ein Produkt, drei bis vier Wochen, dann das nächste.
- Vier Wochen Geduld. Alle Studien, die überhaupt etwas gezeigt haben, liefen über Wochen. Nach drei Tagen ist noch keine Aussage möglich.
- Bleib bei der Grundlage. Ein Extrakt ersetzt keine Creme, die Feuchtigkeit und Fett liefert. Centella ist die Zutat, nicht das Gericht — wie du die Barriere insgesamt aufbaust, steht in unserem Artikel zur Hautbarriere.
Eine persönliche Beobachtung zum Schluss dieses Abschnitts: Die meisten Cica-Produkte, die man in die Hand bekommt, sind sehr leicht formuliert. Bei richtig trockener Haut im Winter reicht das allein oft nicht — dann braucht es etwas Reichhaltigeres obendrauf.
Wann zum Arzt?
Cica ist Pflege. Sie ist kein Werkzeug für eine Erkrankung. Zum Hautarzt gehörst du, wenn:
- eine Hautstelle nässt, eitert, sich stark rötet oder wärmer ist als die Umgebung,
- eine Wunde nach einer Woche nicht kleiner geworden ist,
- Juckreiz dich nachts wach hält,
- Rötungen im Gesicht immer wiederkommen und du nicht weißt, warum,
- oder sich etwas verändert, das vorher jahrelang gleich aussah.
Und die praktische Seite, weil Termine dauern: Wenn ein Hautproblem nach etwa einer Woche hartnäckig bleibt und dich wirklich stört, buche den Termin jetzt — nicht erst, wenn die sechs Wochen Selbstversuch vorbei sind. Bei üblichen Wartezeiten fällt der Termin dann ungefähr ans Ende dieser sechs Wochen. Ist bis dahin alles gut, sagst du ein, zwei Tage vorher ab. Ist es das nicht, hast du den Termin schon, statt erst mit dem Warten anzufangen.
FAQ
Ist Cica dasselbe wie Centella asiatica? Ja. „Cica" ist die Kurzform, die die Kosmetikbranche benutzt. Geschützt oder geregelt ist der Begriff nicht.
Kann ich Cica mit Retinol oder Säuren kombinieren? In der Regel ja, Centella gilt als unproblematisch in der Kombination. Wenn deine Haut gerade gereizt ist, würde ich trotzdem nicht alles gleichzeitig neu anfangen.
Hilft Cica gegen Rötungen? Bei empfindlicher Haut gibt es Hinweise darauf, dass Rötungen zurückgehen — aus kleinen Studien ohne Vergleichsgruppe. Bei Rosazea ist das etwas anderes: Die gehört ärztlich abgeklärt, weil es dafür wirksame verschreibungspflichtige Mittel gibt.
Ist Cica für Babys und Kinder geeignet? Für das Arzneimittel aus dem Kraut lautet die Empfehlung: unter 18 Jahren nicht anwenden, weil Daten fehlen. Für Kosmetik gelten andere Regeln, aber bei Kinderhaut würde ich generell mit den einfachsten Rezepturen arbeiten und Neues immer erst testen. Bei Beschwerden gehört ein Kind zum Kinderarzt.
Muss es das teure koreanische Produkt sein? Nein. Entscheidend ist die Inhaltsstoffliste, nicht das Herkunftsland und nicht der Preis.
Kann ich die Pflanze selbst verwenden? Sie ist essbar und wird in Sri Lanka als Salatkraut gegessen. Für die Haut greifen die meisten trotzdem zum fertigen Produkt — dort ist die Menge des Auszugs kalkuliert und die Haltbarkeit geregelt.
Weiterführende Artikel
- INCI lesen lernen: Inhaltsstoffe in der Kosmetik verstehen in 10 Minuten
- Natürlich heißt nicht harmlos: Kannst du auf natürliche Inhaltsstoffe allergisch sein?
- Die Hautbarriere verstehen: Was sie ist und wie du sie stärkst
Quellen
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Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur: „European Union herbal monograph on Centella asiatica (L.) Urb., herba – Revision 1", EMA/HMPC/489142/2020, verabschiedet am 30.03.2022, veröffentlicht 02.09.2022. https://www.ema.europa.eu/en/medicines/herbal/centellae-asiaticae-herba
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Handayani R, Febriyanti RM, Muhaimin M, Chearunisaa AY: „Centella asiatica (L.) Urb. in skin health and cosmeceuticals: mechanisms, clinical evidence, and advanced delivery systems". Pharmacia 2025;72:1–13. (Übersichtsarbeit, ausgewertet wurden Studien von 2016 bis Mai 2025.) https://doi.org/10.3897/pharmacia.72.e167217
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Su Z, Zheng Y, Yi J, Lai W, Ye C: „The Effectiveness and Safety of a Skin Care Product With Centella asiatica Leaf Extract, Ceramide NP, and Panthenol in Subjects With Sensitive Skin: A Prospective, Observational Study". Journal of Cosmetic Dermatology 2025. (88 Teilnehmerinnen, vier Wochen, ohne Vergleichsgruppe.) https://doi.org/10.1111/jocd.70324
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Jenwitheesuk K et al.: „A Prospective Randomized, Controlled, Double-Blind Trial of the Efficacy Using Centella Cream for Scar Improvement". Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine 2018. (30 eingeschlossene, 23 ausgewertete Patienten nach Hauttransplantation.) https://doi.org/10.1155/2018/9525624
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„Effectiveness of Centella asiatica Extract Cream in Reducing Symptoms of Atopic Dermatitis". Journal of Health Science of Thailand 2024. (40 Kinder von 1 bis 17 Jahren, 28 Tage, doppelblind gegen Placebo; Besserung in beiden Gruppen, kein bedeutsamer Unterschied zwischen ihnen.) https://thaidj.org/index.php/JHS/article/view/14846
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Johnson W, Bergfeld WF, Belsito DV et al.: „Safety Assessment of Centella asiatica-Derived Ingredients as Used in Cosmetics". International Journal of Toxicology 2023, Cosmetic Ingredient Review. https://doi.org/10.1177/10915818231158272
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„Centella asiatica phytochemical Madecassoside enhances skin wound healing and protects against UVB-induced keratinocyte damage". Tissue Barriers 2025;14(1). (Zellkulturversuch.) https://doi.org/10.1080/21688370.2025.2532229
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Wikipedia: „Indischer Wassernabel" (botanische Einordnung, Verbreitung, Inhaltsstoffe), abgerufen 06.08.2026. https://de.wikipedia.org/wiki/Indischer_Wassernabel
Medizinischer Disclaimer
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder dermatologische Beratung. Bei anhaltenden Hautbeschwerden, Wunden, die nicht heilen, oder dem Verdacht auf eine Hauterkrankung bitte ärztlich abklären lassen. Die genannten Studienergebnisse beziehen sich auf die jeweils untersuchten Zubereitungen, nicht auf einzelne Produkte. Individuelle Verträglichkeit, Allergien und Begleiterkrankungen gehören ins Gespräch mit Arzt oder Apotheke.
